Und die Auswirkungen auf Bildung… revolutionär!

Dass im Bereich der neuen Medien Unglaubliches stattfindet in den letzten Monaten, ist für alle spürbar. Bedrohung? Chance? Und vor allem: Wer gestaltet mit? Während Lehrpersonen vielleicht allzu oft dazu neigen, Neues und die damit verbundenen Veränderungen als Bedrohung zu sehen, versuchen, die Welle zurückzublasen oder so tun, als ob sie gar nicht auf uns zukäme, wäre es extrem wichtig, dass gerade Bildungsfachleute bei dieser Entwicklung mitgestalten, sie als Chance begreifen, um das, was ihnen letztlich allen am Herzen liegt, noch besser zu gewährleisten: nachhaltiges Lernen und der Aufbau von Kompetenzen, die den Lernenden Flexibilität ermöglichen und die Grundlagen sind, um lokal in der globalisierten Welt sinn-voll zu handeln.

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Clay Shirky (hier sein Blog) sieht in der aktuellen Entwicklung die vierte RClay Shirkyevolution, nach dem Buchdruck, der Digitalisierung und der Vernetzung. Endlich werden die Nutzerinnen und Nutzer des Internets aktiv eingebunden: Sie werden vom reinen Konsumenten nun auch zu Produzentinnen im Web, zu “ProsumentInnen” also. Eine eigentliche Emanzipation der Individuen in der Internetgemeinde. Vorbei die Zeiten, wo – auch Jugendliche (!) – einfach nur Konsumentinnen und damit vor allem passive Nutzer waren: Im Web 2.0 sind wir alle gefragt, und zwar mit unseren Kompetenzen und unserer Bereitschaft, mit anderen zu teilen. Ein zutiefst demokratisches Anliegen reflektiert sich hier in ganz neuer und unerwarteter Form und wird wohl noch ungeahntes Potential freisetzen.

Ich feue mich auf jeden Fall, hier aktiv mitzugestalten und und eben das zu ermöglichen und zu perfektionieren, was mir seit jeher ein Anliegen ist: nachhaltiges Lernen und Demokratie.

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