Geocaching – Schätze suchen und finden!

David Hess und Simon Knoth von HK Learning (http://www.facebook.com/hklearning) ermöglichten mir einen Einblick in etwas für mich total Neues: Geocaching. Eigentlich eine elektronische Schatzsuche. Begonnen hat alles damit, dass Dave Ulmer am 3. Mai 2000 eine Schatzsuche lancierte, indem er einfach die entsprechenden Koordinaten eines Verstecks angab. Mike Teague machte sich auf die Suche und fand schon bald den Schatz. Heute gibt es Abertausende von Schätzen, so genannten “Caches”, die auf der ganzen Erde (= Geo) versteckt sind. Der Ablauf einer Suche hat normalerweise drei Phasen:

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  1. Vorbereitung
    Unter www.geocaching.com findet man alle Schätze, die im Moment versteckt sind und die man finden kann. Man wählt einen aus und erhält zusätzliche Infos, z.B. über Schwierigkeitsgrad, Gelände und Grösse. Es gibt verschiedene Arten von Caches: Traditional Caches (ein verstecktes Objekt), Multi-Caches (ein Cache führt zu einem oder mehreren weitern Caches), Mystery/Puzzle Caches (mit Rätsel, auch Nachtcaches gehören dazu), Event Caches (Geocacher treffen sich) Häufig findet man auch eine Geschichte zum Cache (z.B. Alfred Hitchcock), zudem ein Kartenausschnitt und ungefährer Lage und natürlich die Koordinaten. Die KoordPerfekt vorbereitet ist alles einfach.. denkt man...inaten überträgt man in ein Navigationsgerät (auch auf Smartphones mittels App verfügbar)
  2. Unterwegs
    Schätze sind meist Tauschobjekte: Man nimmt selber etwas mit und legt dafür etwas anderes hinein.
    Zur Geocaching-Ausrüstung gehören: Smartphone (oder GPS-Gerät), Bleistift, Tauschobjekt sowie der Beschrieb des Caches, den man finden möchte. Wenn man den Cache gefunden hat, trägt man sich im Logbuch ein, nimmt das Tauschobjekt und legt etwas Neues rein. Dann versteckt man den Cache wieder genau am gleichen Ort, und zwar ohne, dass dies jemand sieht.
  3. Nachher
    Man loggt sich ein und meldet den Fund und teilt seine Erfahrungen. Man kann auch Bilder posten, darf aber dabei nicht zuviel verraten.

Dave und Simon haben extra für uns spannende Caches in ganz Kreuzlingen versteckt. Während der kilometerlangen (!) Suchrouten bis zum nächsten Cache hatten wir Zeit, uns Transfermöglichkeiten in den pädagogischen Kontext zu überlegen. Zum Beispiel könnten in den Verstecken Regieanweisungen und Requisiten liegen, mit denen die Lernenden dann in einer Fremdsprache ein Theaterstück oder einen Film inszenieren, dieses Video anschliessend mittels Smartphone aufnehmen und aufs Moodle laden. Zurück in der Klasse gibt’s dann grosses Kino!

Und dann werde ich vermutlich staunen, welche Schätze sich bei den Lernenden bis anhin verborgen haben! Herzlichen Dank an die beiden Geocacher Dave und Simon, die uns mit viel Engagement, Humor und Kompetenz ins Geocachen eingeführt haben!

Comments

  1. Liebe Priska,

    da hast du eine tolle Zusammenfassung unseres wunderbaren Geocaching-Tages erstellt! Deine Eindrücke kann ich nur bestätigen – es war spannend und sehr unterhaltsam, sich selbst auf “Schatzsuche” zu begeben. Aber auch in die andere Rolle zu schlüpfen und selbst Caches zu erstellen war eine tolle Erfahrung, die sich sicher hier oder da mal toll in den eigenen Unterricht einbringen lässt.

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